Vorwärts mit der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen!

Alle Menschen in der Schweiz sind gleichgestellt und haben dieselben Rechte. Dem ist nicht so. Nicht für Menschen mit Behinderungen. Trotz einiger Anstrengungen in den vergangenen Jahren werden sie viel zu oft auf ihre Behinderungen reduziert und auf die Kosten, die sie verursachen. Ihre Würde und ihre Rechte gehen vergessen.

Die Schweiz ist von der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen noch weit entfernt. Politik und Verwaltung sind schlecht informiert über das Thema. Es gibt weder ein Konzept zur Umsetzung der UNO-Behindertenrechtskonvention in der Schweiz noch eine nationale Behindertenpolitik, von einem Aktionsplan ganz zu schweigen. Und der rechtliche Schutz vor Diskriminierung ist lückenhaft. Es ist an der Zeit, dass Menschen mit Behinderungen sich selbst vertreten, um ihre Vorstellung von Gleichstellung durchzusetzen. Was das konkret heisst, beschreibt die aktuelle «Behinderung & Politik».

Sozialpolitik
Neben einigen Präzisierungen und Ergänzungen zu den Themen IV-Teilrente, Gesundheits-App Helsana+ und den vom Bundesamt für Statistik publizierten Zahlen zur Armut in der Schweiz berichtet AGILE.CH über die EL-Reform. Rund eine Milliarde Franken sparen will der Nationalrat bei den Ergänzungsleistungen. Der Ständerat bleibt bei seinen 540 Mio. Wie das Versprechen des Bunderats, das Leistungsniveau zu erhalten, damit eingelöst werden kann, ist ein Rätsel und ein offensichtlicher Widerspruch zu den Bemühungen, die Armut zu bekämpfen.

 
Kontakt:   
Silvia Raemy, Bereichsleiterin Kommunikation
AGILE.CH Die Organisationen von Menschen mit Behinderungen
Tel. 031 390 39 39, silvia.raemy@agile.ch

Medienmitteilung vom 24. Mai 18 als PDF-Version herunterladen