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Aktuell

15.10.2021
CBM Schweiz sucht per sofort oder nach Vereinbarung eine*n Projektleiter*in Advocacy (80-100%)

Gesucht wird eine*n Kandidat*in mit einem Master in Politikwissenschaften, internationalen Beziehungen oder ähnlich und mit mehrjähriger Erfahrung in der politischen Arbeit und internationalen Zusammenarbeit. Darüber hinaus verfügt die*der Kandidat*in über vertiefte Menschrechtskenntnisse, insb. der UNO-Behindertenrechtskonvention.

CBM Schweiz ermuntert Menschen mit einer Behinderung sich zu bewerben, bevorzugt sie bei vergleichbarer Qualifikation und ist bereit, angemessene Vorkehrungen vorzunehmen, um eine Anstellung zu ermöglichen. Bewerbungsfrist: 7. November 2021

Hier gehts zur Stellenausschreibung

14.10.2021
Save the date - CerAdult-Tagung 2021 per Zoom (digital) am 6. November: «Was ist die UNO-BRK? Erklärungen und praktische Umsetzungen»

UNO-BRK – Nur grosse Buchstaben oder auch ein grosser Wurf? An dieser Frage werden sich die Geister wohl immer scheiden. Unbestritten ist jedoch, dass die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen für Menschen mit Handicap bedeutsam ist.

Denn, gemäss Artikel 1 bezweckt sie «den vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten durch alle Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten und die Achtung der ihnen innewohnenden Würde zu fördern.» Das klingt zwar wie «Juristen-Futter» ist aber weit mehr als das. Daher werden wir an der diesjährigen Tagung die UNO-BRK mit Hilfe von Sachverständigen (besser) kennen und verstehen lernen – und das aus verschiedenen Blickwinkeln. Unsere Bereichsleiter*in Gleichstellung und Sozialpolitik, Chris Heer, wird am Vormittag einen Vortrag zur Einleitung in das Thema halten.

Ausführliche Informationen, Erklärungsvideo und Anmeldung hier.

07.10.2021
Der Schweizerische Gehörlosenbund (SGB-FFS) ist enttäuscht über den Entscheid des Bundesrates 

Der Schweizerische Gehörlosenbund (SGB-FFS) ist enttäuscht über die Schlussfolgerungen des Berichts des Bundesrates «Möglichkeiten der rechtlichen Anerkennung der Schweizer Gebärdensprachen», der am 24. September veröffentlicht wurde.

Der Bundesrat ist in seinem Bericht der Ansicht, «[…] dass eine ausdrückliche rechtliche Anerkennung Gebärdensprachen keine zwingende Voraussetzung ist, um die soziale Teilhabe von hörbehinderten und gehörlosen Menschen weiter zu fördern und zu verbessern». 

Der SGB-FFS widerspricht dieser Aussage entschlossen und erinnert in seiner Medienmitteilung daran, dass es trotz bestehender Massnahmen des Bundes und der Kantone im Alltag von gehörlosen und hörbehinderten Menschen noch zahlreiche Diskriminierungen gibt. 

AGILE.CH unterstützt die Forderungen des SGB-FFS und erinnert daran, dass das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UNO-BRK) in seinem Art. 30, Abs. 4 ausdrücklich die Anerkennung und Förderung der Gebärdensprache fordert. Nach Angaben der Organisation benutzen in der Schweiz rund 10'000 Gehörlose die schweizerdeutsche, französische oder italienische Gebärdensprache.

15.9.2021
Save the date 3. Dezember 2021: «Mitsprache und Zugang». Eine Fachtagung zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Bern, 3. Dezember 2021 09.15-15.45 Uhr (BERNEXPO Tram 9 Guisanplatz oder S-Bahn Wankdorf) Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen veranstalten das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB), das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) und das Generalsekretariat der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) eine Fachtagung.

Genaues Programm und online Anmeldeplattform folgen. Hier gehts zur Vorankündigung.

14.9.2021
Wehrpflichtersatzabgabe: Für untauglich erklärte Junge mit Behinderungen werden weiterhin zur Kasse gebeten!

Nach der unangemessenen Antwort des Bundesrats im November 2020 auf ihre erste Interpellation, machte Nationalrätin Marie-France Roth Pasquier (Die Mitte/FR) im Juni 2021 mit einer zweiten Interpellation erneut Druck und erinnerte daran, dass die Ungleichbehandlung bei der Wehrpflichtersatzabgabe andauert. Diese Ungleichheit betrifft junge Menschen, die mit einer Behinderung von 40 % oder weniger leben und diese Steuer bezahlen müssen, obwohl sie für wehruntauglich erklärt wurden. Für die Regierung ist das aber nicht diskriminierend.

Behinderung & Politik 2 / 21

IV-Weiterentwicklung: Zum Nachbessern, bitte!

Wenn Menschen mit Behin-derungen trotz aller Bemühungen auf dem Arbeitsmarkt nicht Fuss fassen können, weil die Rahmen-bedingungen dafür ausser Acht gelassen werden, muss das Netz der sozialen Sicherheit für sie ungeschmälert und menschen-würdig erhalten bleiben.

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