AGILE.CH - News

Keine Versicherungen für Nicht-Normierte

Der Nationalrat eröffnet die Frühjahrssession mit der Debatte über das revidierte Gesetz über genetische Untersuchungen am Menschen (GUMG). Das Gesetz muss angepasst werden, weil heute Drogerien, Apotheken, Supermärkte und weitere Anbieter via Internet Gentests aller Art anbieten. Der Nutzen vieler Tests ist mehr als fraglich.

Auch Sozialversicherte leben im Rechtsstaat

Die Sozial- und Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK-N) hat am 26. Januar 2018 die Überwachungsregeln für Sozialversicherte diskutiert und teilweise über deren Ausgestaltung entschieden. Für Personen, die auf Sozialversicherungsleistungen angewiesen sind, gibt es eine positive Veränderung gegenüber den Entscheiden des Ständerates: nämlich, dass alle Überwachungsmassnahmen grundsätzlich vom zuständigen Versicherungsgericht angeordnet werden müssen, und nicht von den die Leistungen verfügenden Versicherungen. Das war‘s dann auch schon.

Kommt am 17. März alle nach Bern an die Kundgebung «Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen: Jetzt! 20 Jahre warten ist genug.»

Wir wollen Taten sehen! Am 17. März von 15 Uhr bis 16.30 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern. Nehmen Sie mit Familie, Freunden und Bekannten teil. Je mehr Menschen mit Behinderungen anwesend sind, desto eindrücklicher und deutlicher wird die Forderung nach «Gleichstellung Jetzt!»

«No Billag»: Schwerwiegende Verletzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen

AGILE.CH ruft mit Nachdruck dazu auf, die Initiative «No Billag» am kommenden 4. März abzulehnen. Wenn die SRG die Gebühren und die Rolle als Service Public verliert, kann sie den Menschen mit sensoriellen Behinderungen den Zugang zu den Programmen nicht mehr garantieren. Das Recht dieser Menschen auf Information, Kommunikation und Teilhabe am öffentlichen Leben ist damit bedroht.

Resolution der regionalen Behindertenkonferenzen zur Behindertenpolitik

Die regionalen Behindertenkonferenzen sind von dem am 11. Januar 2017 vom Bundesrat veröffentlichten Zwischenbericht zur Behindertenpolitik mehr als enttäuscht. Sie fordern eine kohärente Behindertenpolitik in der Schweiz.

Gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten: Der Begriff «Privatsphäre» ist dehnbar

Wenn es um die Wahrung des Bankgeheimnisses geht, schützt die bürgerliche Mehrheit des Parlaments die Privatsphäre wie eine Katze ihre Jungen. Wenn aber Versicherte ausspioniert werden sollen, zögert der Ständerat nicht, das geltende Recht zu untergraben.

Engagieren Sie sich für die Kundgebung «Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen: Jetzt! 20 Jahre warten ist genug.» Wir wollen Taten sehen!

20 Jahre nach der bisher grössten Kundgebung von Menschen mit Behinderungen in der Schweiz wollen wir am 17. März 2018 von 15 Uhr bis 16.30 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern Taten sehen! An der Kundgebung «Gleichstellung für Menschen mit Behinderungen: Jetzt!» beleuchten wir, was bis heute in Sachen Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen erreicht wurde und wie sich die Gemeinden engagieren, damit Menschen mit Behinderungen in ihrer Gemeinde gleichgestellt leben können.

Die Revision der Liste der Geburtsgebrechen

Skepsis ist angebracht. Während die einen eine bessere Betreuung erhalten sollen, müssen andere um die Finanzierung ihrer Gesundheitskosten bangen. Transparenz und der Einbezug der Betroffenen würden helfen.

Politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen: Der Ständerat verabschiedet ein Postulat

Auf der Grundlage einer im September 2015 von AGILE.CH und Procap eingereichten Petition hat der Ständerat den Bundesrat gestern beauftragt, die Hindernisse zu beseitigen, die Menschen mit Behinderungen die politische Partizipation erschweren.

Arbeit – Einkommen – Selbstbestimmung

Der 3. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen. Die Gelegenheit, daran zu erinnern, dass die UNO-Behindertenrechtskonvention (UNO-BRK) einen angemessenen Lebensstandard und das Recht auf Arbeit für Menschen mit Behinderungen fordert. Leider sieht die Realität von Hunderttausenden in der Schweiz anders aus. Menschen mit Behinderungen müssen die Möglichkeit haben, ihren Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen – in einem offenen, integrativen und zugänglichen Arbeitsmarkt. Wenn das nicht möglich ist, sind gerechte Sozialversicherungsleistungen unerlässlich.

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