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Gleichstellung

16.1.2020

Im Herbst diesen Jahres muss die Schweiz dem Ausschuss zur UNO-Behindertenrechtskonvention (UNO-BRK) Red und Antwort stehen. Hat sie ihre Aufgaben bei der Umsetzung der UNO-BRK erledigt? Nach der Anhörung wird der Ausschuss Empfehlungen an die Schweiz formulieren. Er stützt sich dabei auf die Auskünfte der Schweiz und die verschiedenen Berichte. AGILE.CH hofft sehr, dass möglichst viele Menschen mit Behinderungen die Anhörung der Schweiz mitverfolgen und dazu nach Genf kommen.

25.11.2019

Das BehiG trat am 1. Januar 2004 in Kraft. Seit diesem Datum wissen also die Transportunternehmen, die dieses Gesetz betrifft, welche Vorgaben sie für die hindernisfreie Gestaltung des öffentlichen Verkehrs erfüllen müssen. Eine erste Frist, die im BehiG festgehalten ist, betrifft die Anpassung der Kundeninformationen und des Billettbezugs. Für diese Anpassung war eine 10-jährige Frist bis Ende 2013 vorgesehen.

Mit der vorliegenden Umfrage, fünf Jahre nach Ablauf der Frist, wollte AGILE.CH herausfinden, ob die Transportunternehmen die Anforderungen in der Zwischenzeit ganz – oder zumindest teilweise – umgesetzt haben.

6.10.2019

Menschen mit Behinderungen haben ein Mitspracherecht bei politischen Prozessen, die sie betreffen. In der Schweiz ist dieses Recht aber uneinheitlich umgesetzt. In einer neuen Kurzstudie erläutert das Schweizerische Kompetenzzentrum für Menschenrechte (SKMR) die Vorgaben und macht Empfehlungen.

9.9.2019

Der Bundesrat hat vor der Sommerpause die Vernehmlassung zur Kulturbotschaft 2021-2024 mit Frist bis am 20. September 2019 eröffnet. Die Kulturbotschaft legt die strategische Ausrichtung der Kulturpolitik des Bundes in der Förderperiode 2021-2024 fest mit Zielen, wichtigsten Massnahmen und Finanzierung sämtlicher Förderbereiche. In seiner Kulturbotschaft setzt der Bundesrat auf Kontinuität. Die drei Handlungsachsen der laufenden Periode – kulturelle Teilhabe, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Kreation und Innovation – sollen beibehalten werden.

AGILE.CH fordert in der Stellungnahme zur Vernehmlassung, die Achse «Kulturelle Teilhabe» zu verstärken, denn nach wie vor bestehen verschiedenste Hindernisse, die Menschen mit Behinderungen die selbständige Teilhabe am kulturellen Leben erschweren oder gar verunmöglichen. Damit die Massnahmen der Achse «Kulturelle Teilhabe» zu wirklichen Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen führen, müssen Menschen mit Behinderungen bei deren Planung, Durchführung, Verbreitung und Auswertung verstärkt als Expertinnen und Experten in eigener Sache einbezogen werden. Die angemessene Entschädigung für solche Experten- und Expertinnen-Tätigkeiten sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

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Stellungnahmen und Vernehmlassungen

Kundgebung vom 17.3.18

Herbert Bichsel

Gleichstellungsbeauftragter

Kontakt

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