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Stellensuche und Behinderung – Soll man seine Behinderung im Lebenslauf erwähnen?

Immer wieder wird uns die Frage gestellt, ob man seine Behinderung im Lebenslauf erwähnen soll. Darauf gibt es keine Pauschalantwort. Die BewerberInnen müssen sich selbst verschiedene Fragen stellen, um die für sie am besten geeignete Antwort zu finden.

Fragen zur Analyse Ihrer Situation und zum Entscheid, ob Sie Ihre Behinderung in Ihrem Lebenslauf erwähnen oder nicht

Die Beantwortung der folgenden Fragen hilft Ihnen, besser zu verstehen, wie Sie Ihre Behinderung wahrnehmen. Sie werden auch verstehen, wie sich die Erwähnung Ihrer – sichtbaren oder nicht sichtbaren – Behinderung auswirken wird.

1. Sie erwähnen Ihre Behinderung in Ihrem Lebenslauf nicht

a) Bei einer sichtbaren Behinderung:

b) Bei einer unsichtbaren Behinderung:

2. Sie erwähnen Ihre Behinderung in Ihrem Lebenslauf

In welchem Umfang müssen künftige Mitarbeitende Informationen über ihre Gesundheit erwähnen?

Das ist eine komplizierte Frage. Es besteht keine allgemeine gesetzliche Pflicht für die Parteien, alles offenzulegen, was für den Abschluss eines Vertrags wichtig sein könnte.

Rechtlich gesehen muss der künftige Arbeitnehmer keine Informationen über seine Privatsphäre offenbaren. Es sei denn, das Problem (Krankheit, Behinderung) setze die Arbeitstauglichkeit direkt herab. In der Praxis ist jedoch Vorsicht angebracht. Im Falle von Falschinformationen kann der Arbeitgeber den Arbeitsvertrag als unzulässig erklären (und kündigen). Der Arbeitnehmer gerät dadurch in eine Situation, in der er weder Anspruch auf Arbeitslosen- noch auf Erwerbsausfallentschädigung hat. Die Empfehlungen auf der Website www.compasso.ch kommen dann zu ihrer vollen Geltung: http://www.compasso.ch/de/f090000113.html (siehe ganz Unten, pdf-Datei «Rechtliche Hinweise für das Führen eines Vorstellungsgesprächs»)

Schlussfolgerung

Die Stellensuchenden müssen sich also überlegen und entscheiden, welche Option für sie am besten geeignet ist, und mit welcher Option sie sich am wohlsten fühlen.

Wie ein fremd klingender Name beeinflusst die Erwähnung einer Behinderung nachweislich die Chancen, zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden. Wenn man sich dafür entscheidet, seine Behinderung nicht zu erwähnen, bedeutet dies aber, dass man sich wie jeder andere Stellenbewerber gut vorbereitet. Eine elegante Reaktion, die dem Überraschungseffekt entgegenwirkt, oder gut formulierte Argumente können eine Situation manchmal auf unerwartete Weise beeinflussen. Denn meistens sind die ersten Minuten des Gesprächs entscheidend.

Wenn die Behinderung erkennbar ist, kann der Arbeitgeber enttäuscht sein, weil ihm der Angestellte nicht alles gesagt hat. Er kann sein Vertrauen verlieren und den Mitarbeiter entlassen, da ein Vertrauensverlust ein Kündigungsgrund ist.

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