«Asyl und Behinderung in der Schweiz»

Flüchtlinge und Asylsuchende. Das sind Menschen, die aus ihrem Heimatland fliehen müssen, weil sie um ihr Leben fürchten. 65 Millionen Menschen sind das weltweit, 10 bis 15 Prozent davon sind Menschen mit Behinderungen. Ihnen droht gleich der doppelte Ausschluss: als Menschen mit ungewisser Zukunft und Menschen mit Behinderungen.

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift «Behinderung und Politik» geht AGILE.CH auf Spurensuche. Auf die Suche nach Menschen mit Behinderungen und ihre Situation im Asylwesen der Schweiz. Und es scheint, dass Asylsuchende mit Behinderungen hierzulande weitgehend unsichtbar sind. Das wundert nicht, angesichts der Tatsache, dass viele ein Dasein in Kollektivunterkünften unter Tage fristen, weil die Verantwortlichen in diesem Land kein Geld für menschenwürdige und behindertengerechte Unterkünfte ausgeben wollen.

EL-Reform: 464 Millionen Franken gespart auf 100 Seiten
Auch beim System der Ergänzungsleistungen (EL) fehlt das Geld. Es soll darum «optimiert» werden. So lautet das Ziel. Und das will der Bundesrat ganz einfach erreichen, indem er weniger Geld für Ergänzungen ausgibt, weil er offenbar der Meinung ist, dass es den EL-Beziehenden zu gut geht. Sie sollen arbeiten und nicht auf der faulen Haut liegen. Gleichzeitig wird auch in der Reform «Altersvorsorge 2020» um Abbau und Kürzung der AHV- und IV-Renten debattiert - zu finden wie immer im Überblick über die aktuellen sozialpolitischen Themen.

Lesen Sie die Beiträge in der Fachzeitschrift «Behinderung und Politik» von AGILE.CH.

Kontakt:
Silvia Raemy, Bereichsleiterin Kommunikation
AGILE.CH Die Organisationen von Menschen mit Behinderung
Tel. 031 390 39 39 – Mobile: 079 384 91 84, silvia.raemy@agile.ch

Medienmitteilung vom 24. November 16 als PDF-Version herunterladen (93 KB)