Die Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes bedroht die Existenz von Menschen mit Behinderung. AGILE Behinderten-Selbsthilfe Schweiz empfiehlt deshalb, die Vorlage am 26. September 2010 abzulehnen.
AGILE Behinderten-Selbsthilfe Schweiz empfiehlt, die Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) am 26. September 2010 abzulehnen. Die ALV-Revision ist Sozialabbau auf Kosten von Versicherten mit Behinderung.
Menschen mit Behinderung und chronischer Krankheit sind besonders stark von den vergangenen und laufenden Abbau-Revisionen unserer Sozialwerke betroffen. Die Revision der Arbeitslosenversicherung (ALV) macht dabei keine Ausnahme. Der fortschreitende Leistungsabbau bei der Invalidenversicherung macht mehr und mehr Versicherte mit Behinderung von ALV-Leistungen abhängig. Die mit der ALV-Revision vorgeschlagenen Leistungskürzungen treffen diese Versicherten umso härter. Vielen droht der Gang zur Sozialhilfe.
Der Vorstand von AGILE hat deshalb die NEIN-Parole zur Revision der Arbeitslosenversicherung gefasst. Er hält fest, dass diese Vorlage Versicherte mit Behinderung in mehrfacher Hinsicht benachteiligt.
Deshalb: Nein zur ALV-Revision am 26. September 2010
AGILE Behinderten-Selbsthilfe Schweiz setzt sich seit 1951 für die Existenzsicherung und Integration von Menschen mit Behinderung ein. Der Dachverband vertritt die Interessen von über 40 Behinderten-Organisationen. Diese repräsentieren Menschen aller Behinderungsgruppen und ihre Angehörigen.
Kontakt:
AGILE Behinderten-Selbsthilfe Schweiz
Eva Aeschimann, Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit
Effingerstrasse 55, 3008 Bern
Tel.: 031 390 39 39
eva.aeschimann@agile.ch
M: 079 633 82 66
AGILE – Medienmitteilung vom 23. August 2010
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