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«Asyl und Behinderung in der Schweiz»

Flüchtlinge und Asylsuchende. Das sind Menschen, die aus ihrem Heimatland fliehen müssen, weil sie um ihr Leben fürchten. 65 Millionen Menschen sind das weltweit, 10 bis 15 Prozent davon sind Menschen mit Behinderungen. Ihnen droht gleich der doppelte Ausschluss: als Menschen mit ungewisser Zukunft und Menschen mit Behinderungen.

Menschen mit Behinderungen sind überdurchschnittlich oft von Armut bedroht

Am 3. Dezember ist Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen. Die Gelegenheit, daran zu erinnern, dass die UNO-Behindertenrechtskonvention auch für Menschen mit Behinderungen einen angemessenen Lebensstandard fordert. «Genug zum Überleben - aber auch zum Leben?» Die Leistungen der Sozialversicherungen dienen in manchen Fällen nur noch knapp der Existenzsicherung. Aber was ist mit der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben? Hier stehen Menschen mit Behinderungen nicht nur vor physischen, sondern auch vor finanziellen Barrieren.

Abrupte Schliessung Hotel Twannberg: Behindertenorganisationen suchen neuen Durchführungsort für Kursangebote

Das Kursprogramm steht fest, die Reservationen für 2017 sind gebucht, und nun das: Das Hotel Twannberg der BOAS-Gruppe hat per 31. Oktober 2016 seine Tore geschlossen. Das durften die betroffenen Behindertenorganisationen den spärlichen Berichterstattungen aus der Regionalpresse entnehmen.

Ständeratskommission bleibt standhaft

AGILE.CH begrüsst es, dass die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-SR) an den wesentlichen Beschlüssen ihres Rates zur Reform Altersvorsorge 2020 festhält.

Diskriminierende Auswirkungen auf IV-Rentner/-innen

Bei der Reform der Altersvorsorge setzt sich die bürgerliche Mehrheit im Nationalrat in fast allen Punkten durch. AGILE.CH ist empört über die Abbaumassnahmen, die für IV-Rentner/-innen deutlich weniger Geld im Portemonnaie bedeuten.

Auf Kosten von schwerbehinderten Kindern: Der schamlosen Abbautaktik bei der IV muss entgegenwirkt werden

Bei der IV im Rahmen des Stabilisierungsprogramms abbauen und gleichzeitig dringend nötige Leistungen für Familien mit schwerbehinderten Kindern verweigern: Diese Bankrotterklärung an eine minimal solidarische Gesellschaft droht in der kommenden Wintersession. Inclusion Handicap fordert den Nationalrat vehement auf, seine soziale Verantwortung wahrzunehmen.

Destabilisierung der IV

Der Ständerat hat heute für die Jahre 2017-2019 Sparmassnahmen zu Gunsten des Bundes im Umfang von 656 bis 724 Millionen Franken beschlossen. Die IV soll dazu jährlich mehr als 60 Millionen beitragen, ein Betrag, der sich bis ins Jahr 2028 auf 750 Millionen Franken summiert. Die IV soll also fast 10% der Einsparungen tragen.

Öffentlicher Informationsabend zum Thema „Altersbedingte Makula-Degeneration

Mittwoch, 30. November von 18-20 Uhr im Kongress- und Kirchgemeindehaus Liebestrasse, 8400 Winterthur. Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an alle Interessierten im Raume Winterthur, die mehr über die Augenkrankheit AMD wissen wollen.

4. Plattform Behindertenpolitik: Engagieren Sie sich für eine starke politische Mitwirkung von Menschen mit einer Behinderung

Wollen Sie etwas bewegen? Sie sind behindert oder leben mit einer Beeinträchtigung? Oder Ihr Sohn, Ihre Tochter ist geistig behindert? Die Kantonale Behindertenkonferenz Bern kbk will die politische Mitwirkung von Menschen mit einer Behinderung stärken und bietet Menschen wie Ihnen eine Plattform, um Kontakte mit den Parteien zu knüpfen und sich mit andern Interessierten auszutauschen. Die 4. Plattform Behindertenpolitik findet statt am 5. Dezember 2016 16.00 - 20.00 Uhr in Bern.

«Nachteilsausgleich ist kein Behindertenbonus!»

Der Nachteilsausgleich ist in der schweizerischen Gesetzgebung verankert. Doch der Föderalismus lässt grüssen: Die Umsetzung liegt in der Verantwortung der Kantone, was zu Ungleichheiten in der Anwendung führt. Dennoch verdienen die Anstrengungen, fortgesetzt zu werden.

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