Archiv Assistenz

Assistenzbeitrag: Von (Ab-)Bau- und Renovationsbemühungen

Seit dem 1. Januar 2012 zahlt die IV für zuhause lebende Versicherte mit einer Hilflosenentschädigung einen Assistenzbeitrag. Dies, damit diese ihre Hilfe durch selbst angestellte AssistentInnen decken können. Der Assistenzbeitrag soll dazu beitragen, dass auch Menschen mit einer Behinderung selbstbestimmt leben können.

Assistenzbeitrag: seit 1. Januar 2012 in Kraft

Endlich, nach jahrelangem Kampf von Menschen mit einer Behinderung und Behindertenorganisationen, gibt es auch in der Schweiz die Möglichkeit, dass Leute, die auf Hilfe im Alltag angewiesen sind, selbstbestimmt mit persönlicher Assistenz leben können.

Sinn des Assistenzbeitrags in Frage gestellt

Gemäss ersten IV-Entscheiden zeigt sich, dass Betroffene mit einem höheren Bedarf weniger Assistenzbeitrag erhalten als Personen mit einem tieferen Assistenzbedarf. Der Gleichstellungsrat fürchtet, dass der vom Gesetzgeber beabsichtigte Sinn und Zweck des Assistenzbeitrags mit der Berechnungsmethode der IV in Frage gestellt wird.

Assistenzbeitrag macht's möglich

Die AZ-Tagesmedien portraitierten mit Simone Leuenberger eine Pionierin des selbstbestimmten Lebens mit Assistenz. Seit bald 15 Jahren gestaltet Leuenberger ihren Alltag mit AssistentInnen. Seit sechs Jahren finanziert Simone Leuenberger ihre AssistentInnen über das Assistenzbudget. Dieses wird im Sommer vom Assistenzbeitrag abgelöst.

AGILE-Forderung erfüllt

Seit Anfang Jahr können Menschen mit Behinderung, die zu Hause leben möchten und auf Hilfe angewiesen sind, Assistenzpersonen anstellen. AGILE Behinderten-Selbsthilfe Schweiz freut sich darüber, dass der Bundesrat den Assistenzbeitrag auch für Minderjährige geöffnet hat und so pflegende Eltern entlastet.

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